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Kreative Impulse: Rose und Wright leiten exklusiven Glasschmelz-Workshop im BCAT

Wie The Courier Express berichtet, begrüßt das BCAT die Gastkünstler Rose und Wright zu einem ganztägigen Glasschmelz-Workshop.

Kreative Impulse: Rose und Wright leiten exklusiven Glasschmelz-Workshop im BCAT

Die Veranstaltung fällt in einen Sommer, der die internationale Studioglas-Szene besonders sichtbar zusammenführt – nur wenige Tage später, vom 27. bis 31. August, richtet die britische Stadt St Helens erstmals das Internationale Glasfestival aus. Betrachtet man den zeitlichen Zusammenhang, wird deutlich, wie dicht das Netzwerk aktiver Glasschmelz-Zentren derzeit pulsiert.

Das Festival als Resonanzraum

Das World of Glass in St Helens organisiert das fünftägige Programm, das nach Angaben des St Helens Star unter dem Leitthema "Local Innovation | Global Inspiration" steht. Träger ist die Glass Art Society, die das Festival erstmals in den Nordwesten Englands bringt. Wir sehen hier einen bemerkenswerten Brückenschlag: Die Veranstalter verbinden die industrielle Glasgeschichte der Region, die 2026 mit dem 200-jährigen Bestehen von Pilkington ein gewichtiges Jubiläum markiert, mit den internationalen Diskursen der Studioglas-Bewegung. Eigens erwähnt wird in der Quelle auch Glass Futures, eine in St Helens ansässige Forschungsorganisation, die sich mit nachhaltiger Glasproduktion befasst.

Drei große Ausstellungen bilden das inhaltliche Rückgrat: die British Glass Biennale, die International Bead and Jewellery Biennale sowie die International GAS Member Exhibition. Sie bleiben nach dem Festivalwochenende noch bis zum 1. November zu sehen.

Was Besucherinnen und Besucher im Blick behalten sollten

Wer einen vergleichbaren Workshop oder einen Festivalbesuch plant, sollte drei Punkte beachten. Erstens: Die Terminlage ist eng. Das Hauptprogramm in St Helens läuft vom 28. bis 31. August 2026, einzelne Veranstaltungen wie der BCAT-Workshop liegen außerhalb dieses Zeitfensters. Eine frühzeitige Anmeldung ist daher ratsam.

Zweitens lohnt der Blick auf die lokale Infrastruktur. Das World of Glass, das nach einer Förderkrise im vergangenen Jahr durch öffentliche Unterstützung gesichert werden konnte, ist zugleich Veranstaltungsort und kuratorische Vermittlungsinstanz.

Drittens: Auch wenn die vorliegende Berichterstattung keine Details zu den konkreten Gusstechniken oder den Arbeitsschwerpunkten von Rose und Wright liefert, lassen sich Workshops dieser Größenordnung erfahrungsgemäß als Ort des direkten künstlerischen Austauschs verstehen – ein Format, das für die Studioglas-Tradition, in der auch Erwin Eisch steht, seit jeher konstitutiv ist.